Resident Evil (fiebrig)

Rauminstallation, 2017

Folie, Klebeband, Licht, Pflanzen, Wandzeichnung, zwei Videoarbeiten auf Röhrenfernsehern

Ein sehr warmer, abgedunkelter Raum. Ein schwerer Duft nach Räucherstäbchen und Verwesung liegt in der Luft und lässt es Überwindung kosten, den Raum zu betreten. Zwei Fernseher spenden Licht, auf ihnen läuft jeweils ein Video, das eine liegende atmende Person zeigt. In einem Waschbecken wachsen Pflanzen, die angestrahlt werden von einer Tageslichtlampe, die unter der unverkleideten Decke hängt. An den Wänden finden sich Zeichnungen von Wiesenpflanzen. Der Raum ist unterteilt durch von der Decke hängende Folienbahnen. An ihnen hängen, mit dünnen Nadeln festgepinnt, botanische Zeichnungen auf Backpapier. Folie und Backpapier rascheln, wenn sie ein Luftzug erfasst. Ansonsten hört man nur das elektronische Fiepen der Fernseher.


Resident Evil (fevered)

installation, 2017

plastic wrap, adhesive tape, light, plants, drawings on the walls, two videos on TVs.

A very warm dim room. It smells like incense and decay. The smell makes one be reluctant to enter the room. Two TVs illuminate the dimness. They show a persons torso, almost motionless, breathing. Plants are growing in a sink, they are given light by a single bulb that hangs on the concrete ceiling. The walls display drawings of wild flowers and plants. The room is separated by long sheets of plastic wrap hanging from the ceiling. Drawings of various houseplants are pinned on them by thin needles. The plastic rustles like leaves when someone is walking by. The only other sound to be heard is the static coming from the TVs.