Startseite

Ich bin Studentin an der Kunsthochschule Mainz in der Bildhauereiklasse von Sabine Groß.

Alle meine Arbeiten entstehen schnell, denn ich habe keine Geduld.
Ich nutze Material, das ich in meinem unmittelbaren Umfeld vorfinde oder das sich problemlos beschaffen lässt, denn ich plane nicht gerne.
Ich muss in der Lage sein, so impulsiv zu arbeiten, wie ich denke und meine Arbeiten sind genauso rastlos wie mein manisches Gehirn.

Orte

Ein Teil meines Werks beschäftigt sich mit Orten. Sie können entweder in der Realität existieren oder nur geträumt oder Erinnerungen sein. Orte rufen in mir Gefühle hervor und diese Gefühle versuche ich zu verarbeiten und zu transportieren.

Beziehungen

In vielen Arbeiten setze ich mich mit Beziehungen zu meiner Umwelt auseinander. Das kann meine Familie sein, andere Menschen oder Tiere. Ich versuche zu verstehen, wie ich sie betrachte und mit ihnen umgehe und warum. Aktionen und Reaktionen werden in meinem Gehirn archiviert und in meinem Werk in neue Beziehungen gesetzt.

Sprache

Ich erzähle Geschichten. Seit ich lesen kann, schreibe ich sie auf und davor habe ich sie in meinem Kopf archiviert. Mein Werk ist nur eine weitere Geschichtensammlung.
Ich archiviere mein Traumgeschehen, ich sammle, was ich sehe und weil es nicht genug ist, darüber zu sprechen oder zu schreiben, schaffe ich auch Bilder.

Material

Es ist mir sehr wichtig, schnell verfügbares Material zu haben, das ich auch schnell weiterverarbeiten kann.
Ich kann schlecht sauber und genau arbeiten und das weiß ich. Deswegen müssen meine Materialien robust sein. Auftretende Verschmutzungen kann ich in Kauf nehmen.
Ich mag Materialien, die ich finde und bei denen es egal ist, wie nachlässig ich mit ihnen umgehe.